Small Internet und meine Astronomie

Es fing mit der Idee an, dass das Hub and Spoke-System mir nicht wirklich passt: die Website ist das Zentrum, und alles andere sind Speichen, die zur Website führen. Modelle passen selten zum Beobachteten, am Wenigsten zu dem, was man in sich selbst beobachtet.

Dann wurde mir bewusst, dass sich (zentralisierte) Social Media-Accounts meiner Kontrolle weitgehend entziehen, so als wären sie Objekte, die von der Schwerkraft anderer Objekte stärker beeinflusst werden, als von mir. Durch ein paar abendliche Blicke über den Tellerrand des Large bzw. Big Internet inspiriert, wurde daraus eine Astronomie der Lagrange-Punkte, Punkte fester Position, in denen sich zwei Schwerkräfte ausgleichen. Ohne in Details abzuschweifen, gibt es neben diesem Blog noch weitere Sites, die ich kurz erwähnen will:

Die erste Sache war mein Mastodon-Account, Link dorthin.
Mastodon ist wie Twitter, aber besser. Persönlicher. Kleinere Stichprobe, wenn du verstehst, was ich meine.

Dann kam FreshRSS hinzu. Eine vollständige Kopie der ganzen RSS-Feeds, die ich selber ursprünglich auf Reeder abonniert hatte. Tatsächlich laufen meine Feed-Apps jetzt alle über das Abrufen des zusammengefassten Feeds, Link zu meinem FreshRSS, über Grafikdesign und Gestaltung.

Und seit Neuestem auch Wallabag, leider geschlossen für die Öffentlichkeit, mit gutem Grund, da Wallabag eine selbstgehostete Sammlung an Web-Lesezeichen ist.

Und so entwickelt sich meine Astronomie, mit dem Modell der Lagrange-Punkte im Kopf.

Kurz als Liste sind das also:

  • Langrange 1: Mastodon
  • Lagrange 2: FreshRSS
  • Lagrange 3: geheim
  • Lagrange 4: in Arbeit
  • Lagrange 5: Wallabag

Es folgt einer inneren Logik, auf der ich das aufbauen kann. Und was ist mit den Social Media-Accounts drumherum? Tja, das sind allesamt Horseshoe-Objekte, relativ unberechenbar und mit chaotischen Umlaufbahnen.