Wenn man eine Sache tut, sollte man nicht noch eine Sache on-top tun müssen

Meinen Lern­prozess zu dokumentieren ist leicht. Aber aus diesem dann Posts für Social Media zu machen, das kostet extra: mehr Zeit, mehr Kalorien, und oft auch mehr Strom.

Und das macht dann den Lern­prozess, den ich so sehr schätzen gelernt habe, nicht einmal zu einer Art Produkt, sondern zu einer Produkt­vorstufe, zu Hilfs­material für Social Media‑Postings, ganz so als ob ich nicht dazulerne, um mich selbst weiter­zuentwickeln, sondern dazulerne, um darüber etwas ver­öffentichen zu können. Stellen Sie sich vor: Sie sind Koch, aber Sie kochen nicht für Ihre Kunden, sondern Sie kochen, um dann darüber zu erzählen.

Oder, in meinem Fall: stellen Sie sich vor Sie sind Grafik­designer, aber Sie gestalten nicht für Kunden, sondern Sie designen, um dann darüber zu erzählen.

Wie Milt Kahl einmal zu Richard Williams sagte: „I’m not smart enough to think of more than one thing at a time!“